Mobilgeräte und Apps in der Medizin aus regulatorischer Sicht

Ein Expertenbeitrag Dipl. Ing. Armin Gärtner

Immer häufiger werden mobile Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie auch im Gesundheitswesen und damit in der Medizin(-technik) eingesetzt. Mit den Mobilgeräten wurde der Personal Computer sozusagen „neu“ erfunden, den man ständig mit sich führen kann und der mit lokalen wie auch netzwerkbasierten Client-Server-Anwendungen nutzbar ist. Damit besteht der wesentliche Vorteil, IT-Applikationen direkt zum „Point of Care“, d. h. zum Patienten am Ort der Behandlung zu bringen und durch den sofortigen Zugriff auf medizinische Daten Behandlungsprozesse effektiver zu gestalten und auch zu beschleunigen.

Mobilgeräte mit einer innovativen Bedienphilosophie und kleinen Programmen (Apps) ermöglichen die Erfassung, den Zugriff und die Anzeige sowie die Bearbeitung medizinischer Daten unabhängig von einem festen Arbeitsplatz. Mobilgeräte und Apps fallen ebenso unter die Anforderungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) wie herkömmliche PC und klinische IT-Applikationen (Software). Der folgende Beitrag betrachtet den Einsatz von Mobilgeräten (Smartphones und Tablets sowie Apps) aus regulatorischer Sicht des MPG und gibt Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Mobilgeräten und IT-Applikationen (Apps).

Fachartikel lesen...