MPG und Schutz vor elektronischen Viren

Von Dipl. Ing. Armin Gärtner

Die Leistungsfähigkeit heutiger Medizinprodukte wird vermehrt durch PC-Technologie und Software geprägt. Der steigende Bedarf an vernetzten Systemen im Gesundheitswesen enthält viele Chancen, aber auch Risiken. Die Vernetzung innerhalb von Krankenhäusern oder auch mit externen Partnern bildet vorher nicht vorhandene Schnittstellen, die es zu beherrschen gilt. Vernetzte Medizinprodukte sind durch diese Schnittstellen vermehrt Gefahren und Angriffen destruktiver Software ausgesetzt. Hersteller wie auch Betreiber müssen, unter Beachtung der Konformitätsbewertungsanforderungen für aktive Medizinprodukte wie Modalitäten, elektronischen Virenschutz einsetzen. Liefert der Hersteller einer Modalität den Virenschutz, validiert er ihn im Rahmen des Risikomanagements und erfüllt damit die grundlegenden Anforderungen der Richtlinie 93/42/EWG. Die CE-Kennzeichnung wird davon nicht berührt.

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