Teleneurologie und Anforderungen des MPG

Von Dipl. Ing. Armin Gärtner

Teleneurologie stellt ein Verfahren dar, mit Informations- und Kommunikationstechniken (IuK) die medizinische Behandlung von neurologischen Patienten in räumlich entfernten Standorten zu verbessern. Patienten mit Verdacht auf Schlaganfall o. a. können in kleineren Krankenhäusern, die keine eigene Neurologie haben, über eine für die Medizintechnik adaptierte Videokonferenz- technologie durch einen Teleneurologen eines neurologischen Zentrums betreut werden, der seinen internistischen Kollegen vor Ort konsiliarisch unterstützt.

Da die für die Teleneurologie eingesetzten Komponenten definitionsgemäß Medizinprodukte darstellen, werden nachfolgend Sicherheitsstandards gemäß dem Medizinproduktegesetz und der einschlägigen Normen unter Berücksichtigung der 3. Edition der IEC 601-1 für die Teleneurologie aus technischer Sicht vorgestellt.

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